Praxis für Physiotherapie

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Physiotherapie

Glockenstr. 66
67655 Kaiserslautern
Tel: 0631 – 67605
Fax: 0631 - 8923249

Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage;

Lymphdrainagen;

Klassische Massagen;

Bindegewebsmassagen;

Unterwassermassagen;

Fußreflexzonenmassagen;

Extensionen/Traktionen;

Schlingentischtherapie
 

Medizinische Bäder

Stangerbad;

Elektrotherapie;

Kryotherapie;

Fangopackungen;

Heißluft / Rotlicht;

Heiße Rolle;

Dorn - Therapie;

Pilates.

Bei Voranmeldungen können auch in den Abendstunden Massagen,  Lymphdrainagen, Heilgymnastik etc. appliziert werden,
auch auf Rezept.

Geräte-Fitness
ist auch ohne Anmeldung möglich!

„Behandeln“ im uralten Verständnis ärztlichen Wirkens

Die Behandlung in der Lymphologie erstreckt sich auf die intensive Rehabilitation, Prävention und Nachsorge bei Lymphabflußstörungen, Gefäß und Ödemerkrankungen. Es handelt sich überwiegend um folgende Krankheitsbilder:

Lymphödeme als Folge einer Fehlanlage von Lymphgefäßen oder - knoten (primär) sowie Lymphödeme als Folge von radikalen Operationen und/oder Strahlenbehandlung (z. B. nach einer Behandlung wegen Brustkrebs), Verletzungen, Verbrennungen und Operationen am arteriellen und venösen Gefäßsystem mit Schädigung der Lymphbahn (sekundär).

lymphsystemDas therapeutische Konzept basiert auf dem praktisch nebenwirkungsfreien Therapieprinzip der physikalischen Entstauungstherapie, auch ML/ KPE genannt. Sie ist eine kombinierte Behandlungsmethode, deren tragende Säulen die manuelle Lymphdrainage - und die Kompressionstherapie sind.

Die Lymphe - dieses „altertümliche“ Wort vermag nur schlecht die wichtige Funktion dieser Gewebsflüssigkeit auszudrücken. Das Lymphsystem kann als „Transportorgan“ der Stoffwechselreste aus den Zellen und aufgenommener Nahrungsstoffe angesehen werden. Die Lymphe umfließt alle Zellen des menschlichen Körpers, sammelt sich in dünnen Gefäßen, um schließlich dem venösen Blut zugeführt zu werden.

Ihre Zusammensetzung ähnelt der des Blutes: Albumine, Globuline und Fibrinogen. Wer schon einmal angeschwollene Lymphknoten im Rahmen einer Infektion an sich bemerkte hat hier mit den „Wächtern“ gegen Infektionen Bekanntschaft gemacht. Überall im Körper verteilt, besteht die Aufgabe der Lymphknoten im Filtern und in der Abwehr körperschädlicher Bakterien, Fremdkörper und Entzündungsstoffe. So reichen die Erkrankungen von einer banalen Schwellung durch Verkühlung über ein Anschwellen bei einer kleinen Verletzung eines Fingers hin bis zu Tumorerkrankungen, die auch heute noch gewaltige Anforderungen an die Medizin stellen.

lymphgefaesseLymphflüssigkeit wird durch Lymphgefäße transportiert, die im Unterschied zu den Blutgefäßen kein geschlossenes System bilden. An einigen Stellen der Lymphgefäße befinden sich Lymphknoten.

Die Lymphgefäße verlaufen neben den Arterien und Venen. Sie haben eine äußerst dünne, durchlässige Wand, die es ermöglicht, daß neben überflüssiger Zellflüssigkeit auch Bakterien sowie größere Moleküle und Partikel aus den Geweben abtransportiert werden können.

Ähnlich wie die Venen verfügen die größeren Lymphgefäße über Rückstauklappen, die verhindern, daß Lymphflüssigkeit in das Gewebe zurückfließt. Fast alle Körpergewebe haben Lymphgefäße. Davon ausgenommen sind das Zentralnervensystem, die Knochen, die Knorpel und die Zähne

thymusDer Thymus, auch Bries genannt, liegt unmittelbar hinter dem Brustbein. Er wächst bis zur Pubertät, in der er seine größte Ausdehnung erreicht, und bildet sich danach kontinuierlich zurück. Beim alten Menschen ist er nur noch als kleiner Geweberest vorhanden.

Der Thymus ist wesentlich am Aufbau und an der Prägung des Immunsystems beteiligt, indem er bestimmte weiße Blutkörperchen produziert. Später übernehmen die Lymphknoten, das Knochenmark und die Milz diese Funktion.

milzDie Milz ist ein weiches, schwammartiges Organ. Ähnlich wie die Lymphknoten filtert sie Blut, entsorgt alte Blutkörperchen und bildet neue. Die Milz liegt unter dem linken Zwerchfell im Oberbauch und wiegt etwa 200 Gramm. Verschiedene Krankheiten können die Ursache dafür sein, daß sie anschwillt bis zu einem Gewicht von zwei Kilogramm.

Eine Bindegewebskapsel hüllt das weiche, rote Milzgewebe ein. An ihrer Oberfläche befinden sich Ansammlungen von Lymphozyten, die malpighische Körperchen genannt werden.

Die Milzarterie, die für die Versorgung mit Blut zuständig ist, verzweigt sich in Arteriolen. Diese münden in der Milz in einem Netzwerk von Spalträumen, was für den Filterprozeß in zweifacher Weise wichtig ist.

Im ersten Lebensstadium ist die Milz wesentlich an der Bildung der roten Blutkörperchen beteiligt. Beim Erwachsenen übernimmt das Knochenmark diese Funktion.

mandelnDie Mandeln sind Teil des lymphatischen Rachenrings. Sie liegen als mandelförmige Gewebeinseln am Beginn des Luft- und Nahrungsweges. Ihre Funktion ist nicht eindeutig definiert, man vermutet aber, daß sie eine Rolle bei der Infektabwehr spielen.

Eine weitere Ansammlung von lymphatischem Gewebe befindet sich im Rachendach hinter der inneren Nasenöffnung. Die Mandeln und lymphatischen Gewebe besitzen zahlreiche Abwehrzellen. Zusammen mit den Lymphgefäßen bilden sie das Abwehrsystem des Körpers.

Im menschlichen Körper gibt es zwei Arten von Lymphozyten („Gedächtniszellen“): die T- und die B-Lymphozyten.

lymphozytenDie Lymphozyten können sich die Struktur bestimmter Infektionserreger „merken“. Eine ausreichende Anzahl von immunkompetenten Lymphozyten bewirkt, daß diese Erreger zerstört werden, sobald sie in den Körper eingedrungen sind.

Das bedeutet, daß der Mensch in solchen Fällen immun ist und daher an ganz bestimmten Infektionen nur einmal erkranken kann. Dieses Prinzip macht sich die Impfung zu eigen. Bei einer Impfung wird dem Körper auf künstlichem Weg eine geringe Menge bestimmter Krankheitserreger zugeführt, die die Entstehung von immunkompetenten Lymphozyten bewirkt.

Die T-Lymphozyten entstehen in den Lymphknoten und greifen Bakterien und Fremdkörper direkt an. Dabei speichern sie die Negativabdrücke der fremden Zelloberflächen (Antigene) und übermitteln sie mit Unterstützung der T-Helferzellen anderen T-Lymphozyten, die dann ebenfalls in der Lage sind, die fremden Zelloberflächen zu zerstören. Diesen Vorgang nennt man zelluläre Immunreaktion.

Die B-Lymphozyten, die im Plasma enthalten sind, werden vom Knochenmark (Medulla ossium) gebildet. Wie die T-Lymphozyten haben sie ein spezifisches chemisches Gedächtnis, das die Basis für die sogenannte humorale Immunität bildet. Damit ist gemeint, daß im Plasma gelöste Stoffe nach Kontakt mit einem körperfremden Antigen von Plasmazellen als Antikörper produziert werden.

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In Bahnhofsnähe, im ehemaligen „Ottmann -Thomas“ Gebäude betreut Herr Manfred Friedrich, Physiotherapeut und medizinischer Saunabademeister
die City - Sauna.

Zwei Kabinen erwarten Sie:
Finnische Heißluftsauna bis 100° C und Nieder-temperatursauna bis 65° C (früher: Biosauna) mit Farblichtapplikationen von der Kabinendecke.

Zur Abkühlung stehen Schwallbrausen, Kübeldusche, Raindance und Kneippschläuche zur Verfügung.

Wiedererwärmung ist an den Fußbecken möglich. Vom Liegen-Ruheraum und gemütlichen Aufenthaltsstübchen genießen Sie den Ausblick in den Innenhof des Glocken-Carre‘.

Geöffnet Täglich bereits ab 8:00 Uhr.
Montags bis Freitags bis 22:30 Uhr.
Feiertags. Samstags. Sonntags bis 16:00 Uhr

Badetage:
Damen: Dienstag und Freitag,

Herren: Montag und Donnerstag,

Gemischtes Saunabaden ist Mittwochs, Samstags, Sonntags und an allen Feiertagen.